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Newsletter 1/2026

Liebe Mitglieder der LAG Mädchen*politik, 

bald findet die Mitgliederversammlung und Tagung der LAG Mädchen*politik statt. Die Mitgliederversammlung ist am 20. April vormittags im Haus auf der Alb in Bad Urach. Die 2-tägige Fachtagung „Raum nehmen, Raum halten – Mädchen*arbeit in prekären Zeiten“ startet direkt im Anschluss. In herausfordernden gesellschaftlichen und fachlichen Rahmenbedingungen möchten wir gemeinsam einen Blick besonders auf die Mädchen*politik werfen, Herausforderungen einordnen und weiterdenken. Mehr Infos kommen bald - bitte den Termin schon mal vormerken!

Herzliche Grüße von Ulrike Sammet und dem gesamten Team

 
Neues aus der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg
Online-Vortrag: Auswirkungen von Rassismus und anderer struktureller Diskriminierung auf die (psychische) Gesundheit

Der Input von Souzan AlSabah am 11. Februar mit anschließender Gesprächsrunde beleuchtet die Auswirkungen von Rassismus und weiterer struktureller Diskriminierung auf die Gesundheit von Mädchen, jungen Frauen, inter*, nichtbinären, trans* und agender Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In einer Einführung zu den grundlegenden Wirkmechanismen gesellschaftlicher Machtstrukturen wird ein besonderer Blick auf Rassismen und Sexismen in intersektionalen Kontexten gelegt, sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Dazu kommen Fallbeispiele und Handlungsstrategien für die Praxis. In der anschließenden Gesprächsrunde können eigene Themen und Fragen eingebracht werden. Der online-Vortrag ist die dritte von fünf online-Veranstaltungen, die in dem Projekt „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* – Was macht uns stark?“ stattfinden. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Mädchen, jungen Frauen, inter*, nichtbinären, trans* und agender Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten sowie Interessierte.

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Online-Veranstaltung „Intersektionalität“ mit Deaf Performerin und Schauspielerin Cindy Klink

Im Rahmen des Projekts „Inklusive Mädchen*arbeit“ laden wir zu zwei spannenden online Veranstaltungen ein. In der ersten Veranstaltung am 11. Februar beleuchten wir das komplexe Zusammenspiel von Behinderung, Geschlecht und gesellschaftlichen Barrieren. Cindy Klink teilt ihre persönliche Geschichte, plaudert aus dem Nähkästchen einer Deaf Performerin, spricht aber auch über ihre eigene Erfahrung mit Diskriminierung und gibt wertvolle Tipps für die Arbeit mit gehörlosen Mädchen*. Die Veranstaltung ist kostenlos und bietet Raum für Fragen und Austausch.

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KI in der inklusiven Mädchen*arbeit

Die zweite Veranstaltung steht für ein hochaktuelles Thema: Künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit Dr. Monika Rosenbaum vom NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW werfen wir am 25. Februar einen Blick darauf, wie KI-Tools die pädagogische Arbeit verändern können, welche Gefahren sie bergen und was diese für die inklusive Mädchen*arbeit bedeuten. Wir schauen uns aber auch an, wie wir KI als Assistenz begreifen können auf dem Weg zu einer inklusiveren Praxis. Die Veranstaltung ist kostenlos und bietet Raum für Fragen und Austausch.

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Fortbildung „tin*klusiv! Trans*, inter* und nicht-binäre Kinder und Jugendliche in mädchen*spezifischen Wohngruppen mitdenken“

Die Fortbildung am 29./30. April und 25. Juni zielt darauf ab, den Teilnehmenden Basiswissen im Themenfeld zu vermitteln. Eine Sensibilisierung für die Lebensrealitäten von trans*, nicht-binären und inter* Jugendlichen ist ebenso Teil einer Weiterentwicklung des eigenen pädagogischen Handelns wie die Reflektion der eigenen professionellen Haltung. Weitere Ziele sind die Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit im Einrichtungsalltag sowie die Auseinandersetzung mit Herausforderungen, Spannungsfeldern und Gelingensbedingungen von einrichtungsbezogenen Entwicklungsprozessen im Kontext geschlechtlicher Vielfalt.

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Pressemitteilung „Jugend braucht Zukunft – Prävention sichern statt vorschnell kürzen“

In vielen Kommunen Baden-Württembergs werden derzeit Einsparungen bei Angeboten für junge Menschen diskutiert oder bereits umgesetzt. Die unterzeichnenden Verbände der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit – darunter die LAG Mädchen*politik - weisen eindringlich darauf hin, dass Kürzungen in diesen Bereichen wichtige Präventionsstrukturen schwächen und langfristig höhere gesellschaftliche Folgekosten verursachen können. Mit der Pressemitteilung richten wir einen gemeinsamen Appell an kommunale Entscheidungsträger*innen, verlässliche Unterstützungsangebote für junge Menschen gerade in herausfordernden Zeiten zu sichern und zu stärken.

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Termine und Veranstaltungen anderer Träger
Fortbildung von jugend@bw: Geschlechterreflektierende Medienpädagogik und Antifeminismus

jugend@bw, das Projektbüro Digitale Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, veranstaltet am 23. Februar diesen Workshop. Im ersten Teil geht es um Grundlagen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie geschlechterreflektierender Pädagogik und wie dieses Wissen in der Arbeit mit Mädchen, trans, inter und nicht-binären Kindern und Jugendlichen  angewandt werden kann. Geschlechterreflektierte Pädagogik verfolgt das Ziel, einengende und hierarchisierende Geschlechterbilder, -anforderungen und -praxen zu hinterfragen und Jugendliche in ihrer Identitätsentwicklung zu begleiten und zu entlasten. Der zweite Teil widmet sich den Themen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit. Dazu gibt es einen Überblick über aktuelle antifeministische Themenfelder, Narrative und Strategien anhand von Social-Media-Analysen. Es wird mit ausgewählten Fallbeispielen und gegenwärtigem antifeministischem Social-Media-Content gearbeitet, um zu verstehen, wie sich Antifeminismus und Queerfeindlichkeit online äußern und verbreitet werden.

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Online-Fachtag: Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit - Aktuelle Problemlagen und Bedarfe von Mädchen* und jungen Frauen*

Der Online-Fachtag widmet sich einem aktuellen und gesellschaftlich hochrelevanten Thema: der mentalen Gesundheit von Mädchen* und jungen Frauen* im Kontext der gendersensiblen Jugendsozialarbeit. Er richtet sich an Fachkräfte der Jugend(sozial)arbeit, insbesondere an jene mit einem Schwerpunkt auf Mädchen*, aber auch an weitere pädagogisch, psychologisch-/medizinisch sowie politisch oder institutionell interessierte Akteur*innen. Ziel des Fachtags ist es, sowohl theoretische als auch praxisnahe Perspektiven auf die Herausforderungen und Bedarfe im Bereich der mentalen Gesundheit von Mädchen* und jungen Frauen* aufzuzeigen. Der Fachtag wird von der BAG EJSA (Evangelische Jugendsozialarbeit) veranstaltet und findet am 22. April via zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Online-Workshop „Ich würde ja gerne, aber ich habe Angst, mir daran die Finger zu verbrennen.“

Solche Aussagen sind nicht selten, wenn es darum geht, ob queere Themen im Unterricht oder der Arbeit mit Jugendlichen behandelt werden. Wie können wir ein unterstützendes LGBTQ+freundliches pädagogisches Umfeld schaffen? Das Schweizer Projekt «Sexuelle Orientierung, Geschlecht und Schule (SOGUS)» zeigt mit selbst entwickelten Arbeitsblättern und einem Podcast von und für Jugendliche, wie Unterricht für eine queerfreundliche Schule gelingen kann. Die Methoden lassen sich auch in anderen pädagogischen Settings anwenden. Im Online-Workshop "Wie bespreche ich queere Themen mit Jugendlichen?" 
am 24. März stellen die Entwicklerinnen* Christa Kappler, Rebekka Rohrer und Stefanie Gass ihr Online-Methodenset vor und zur Diskussion. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Abschlusskonferenz: Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe

Der Forschungsverbund GERDEA untersucht seit 2023 den Zusammenhang zwischen dem (extrem) rechten Zugriff auf Geschlecht und der Beschaffenheit der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse. Worauf baut die (extreme) Rechte auf, an was knüpft sie an und was macht sie sich zunutze? Wie spiegeln sich ihre Einflussnahmen in Diskursen, in Jugendkulturen, in Social-Media-Aktivitäten und bis in Gerichtssäle wider? Wie werden diese rechten Aktivitäten jenseits ihrer eigenen Milieus wirksam und aufgegriffen? Der Forschungsverbund GERDEA und die Schader-Stiftung laden Menschen aus verschiedenen Praxisfeldern und Wissenschaften ein, die Arbeitsergebnisse des Forschungsverbundes bei einer Abschlusskonferenz vom 19. bis 20. März in Darmstadt weiterzudenken und Antworten auf die aktuellen geschlechterpolitischen Herausforderungen zu entwickeln.

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Veröffentlichungen und Materialien
Broschüre "Queer im Sport? Ja klar!"

Der Württembergische Landessportbund e.V. hat eine Handreichung zur sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Vielfalt im Sport herausgegeben. Mit der Handreichung möchte er Sportvereine dabei unterstützen, ein offenes und wertschätzendes Umfeld für queere Menschen zu schaffen. ER möchte dazu beitragen, gemeinsam Verantwortung zu tragen, Strukturen zu hinterfragen und Räume aktiv inklusiv zu gestalten. 

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COPSY-Studie zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist immer noch schlechter als vor der Corona-Pandemie: Ein Fünftel berichtet von eingeschränkter Lebensqualität und psychischen Belastungen. Besonders häufig betroffen sind Mädchen und junge Frauen ab 14 Jahren. Die achte Befragungsrunde der COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt aber auch, dass junge Menschen über gute Bewältigungsstrategien verfügen, um die aktuellen Krisen zu meistern. Diese mentalen Ressourcen gilt es aus Sicht der Autor*innen der Studie gezielt zu fördern.

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Förderprogramme
Förderaufruf 2026 im Rahmen des Aktionsplans „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“

Durch innovative Projekte soll die Sichtbarkeit, Sensibilisierung und die öffentliche Präsenz von Vielfalt in Baden-Württemberg auch über die Ballungszentren hinaus gefördert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der präventiven Vermeidung von Diskriminierung queerer Menschen im Land. Gefördert werden neue, innovative Projekte (zum Beispiel Veranstaltungen, Veranstaltungsreihen, Qualifizierungs- und Dialogformate, Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen, Beratungsangebote, Öffentlichkeitskampagnen). Es können Landesmittel bis zu 10.000 Euro beantragt werden. Zuwendungsfähig sind Sachkosten. Das Projekt muss im Jahr 2026 beginnen (frühestens am 1. Mai 2026). Die vollständigen Antragsunterlagen sind bis 15. März 2026 einzureichen.

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Förderprogramm "Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus"

Das Projekt "Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus" stärkt bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen und ermöglicht rassismuskritisches Handeln. Es werden Ehrenamtliche aus Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in ländlichen Regionen gezielt aufgerufen, begleitet und qualifiziert, um eigene Veranstaltungen, insbesondere bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus und am Tag des Grundgesetzes, durchzuführen.

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KVJS-Förderprogramm „Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg“

Das Förderprogramm „Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg“ soll das Erproben neuer Methoden und Handlungsansätze ermöglichen. Die Herausforderungen, vor denen die Kinder- und Jugendhilfe steht, bedürfen stetig neuer Antworten und der Möglichkeit, bestehende Ansätze und Konzepte weiterzuentwickeln und dabei neue Wege zu erproben. Die aus den Modellvorhaben gewonnenen Erkenntnisse sollen allen Jugendhilfeträgern zur Verfügung gestellt werden. Besonderen Wert wird bei den Modellvorhaben auf innovative Handlungsansätze gelegt, die den Aufbau von wirksamen und nachhaltigen Strukturen entwickeln und den Transfer der Erkenntnisse ermöglichen. Antragsfrist: 28.02.2026.

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Programm "Die Zukunft in die Hand nehmen – Innovative Werk!statt für Kinder und Jugendliche"

Mit dem Programm Die Zukunft in die Hand nehmen – Innovative Werk!statt für Kinder und Jugendliche fördern die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg und die Wiedeking Stiftung Stuttgart praxisorientierte Projekte, in denen Kinder und Jugendliche handwerklich aktiv werden. Im Mittelpunkt steht das selbstständige Arbeiten mit Werkzeugen und Materialien – in Werkstätten, Lernorten oder in Zusammenarbeit mit Handwerker*innen. Bewerbungsschluss: 27. März 2026.

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Ausschreibungsstart Lange Nacht der Demokratie 2026

Save the Date für die Lange Nacht der Demokratie am 2. Oktober 2026! Gemeinnützige Einrichtungen können sich bis zum 20. Februar 2026 mit ihrem Projekt bewerben - Zielgruppe der Projekte sollen unter anderem Menschen sein, die bislang kein Interesse an Demokratiebildung haben.

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Sonstiges
Lesung mit Dorothea Baltzer: Unsere Töchter, die Nazinen

Lesung im Hotel Silber Stuttgart am 1. März. Die „rote Gräfin“ Hermynia Zur Mühlen (1883 – 1951) war lange Zeit vergessen und verkannt. Eines ihrer großartigsten Bücher ist sicherlich ihr Anti-Nazi-Roman „Unsere Töchter, die Nazinen“, geschrieben 1933, dem Jahr der „Machtergreifung“. Aus der Sicht von drei Müttern – eine Arbeiterin, einer Bürgerlichen und einer Adligen – wird hautnah geschildert, wie deren Töchter in den Strudel der Ereignisse, in den Sog der nationalsozialistischen Bewegung geraten – wie sie zu „Nazinen“ werden: Ein fesselndes Buch, das durch die raffinierte, einmalige Erzählstruktur frisch und lebendig geblieben ist und vor dem Hintergrund eines neuen, erstarkenden Rechtsextremismus an unheimlicher Aktualität gewonnen hat.

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Lilli Weber
Projektleitung "Psychische Gesundheit und Körpererleben: Was macht uns stark?"
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Maike Engel
Bildungsreferentin
und Referentin im Projekt "Mädchen*arbeit stärken - Intersektional. Feministisch. Vor Ort."
engel@lag-maedchenpolitik-bw.de

Lisa Vest
Projektleitung Genderqualifizierungsoffensive
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Tina Becker
Referentin im Projekt "All girls matter! Förderung der Partizipation marginalisierter Mädchen* und junger Frauen*"
becker@lag-maedchenpolitik-bw.de

Ulrike Sammet
Geschäftsführerin und Bildungsreferentin, Redaktion Newsletter
sammet@lag-maedchenpolitik-bw.de

 

Weitere Websites der LAG*Mädchenpolitik Baden-Württemberg

www.you-matter.blog
www.vielfalt-verankern.de
www.netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

 

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