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Newsletter 7/2026

Liebe Mitglieder der LAG Mädchen*politik, 

wir melden uns zum Sommerferienbeginn noch einmal mit einigen Nachrichten! Weitere News kommen Ende August.

Aktuelle Ereignisse wie der Angriff auf den Berliner CSD schreiben sich in unsere Seelen und Körper ein. Das Gefühl der Unsicherheit und die Angst wachsen. Und das in einer Zeit, die geprägt ist von verunsichernden politischen Äußerungen, finanziellen Kürzungen und fehlender Rückendeckung für Menschen und Communities, die von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind. 

Für Manches fehlen uns gerade die Worte. Es entstehen aber auch (neue) Räume für Verbundenheit, Fürsorge und Solidarität. 

Wir wünschen viel Kraft, Erholung, Sicherheit und Ruhe! Viele liebe Grüße von Ulrike Sammet und dem gesamten Team

 
Neues aus der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg
Neues Mitglied: PLEKS Fellbach von KUBUS e.V.

Das PLEKS ist ein Zentrum für Begegnung, Kultur und Bildung in Fellbach und wurde 2023 von KUBUS e.V. eröffnet. Es ist ein Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen begegnen und kennenlernen können. Im PLEKS gibt es Angebote, die sich gezielt an Mädchen* und (junge) Frauen* richten. Mädchen*arbeit ist uns wichtig, weil sie Teilhabe stärkt, Schutz- und Erfahrungsräume eröffnet. In diesen Räumen können Mädchen* und junge Frauen* ihre Perspektiven sichtbar machen und selbstbestimmt einbringen.

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Es geht weiter: Projekt "Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* - Was macht uns stark?"

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass das Projekt „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* – Was macht uns stark?“ bis Dezember 2027 weitergeführt werden kann. Auch weiterhin wird es kostenlose Online-Veranstaltungen zu ausgewählten Themen geben. Ab Frühjahr 2027 wird zudem eine berufsbegleitende Weiterbildung in drei Modulen angeboten. Im Sommer folgt ein Fachtag in Stuttgart. Darüber hinaus sind weitere spannende Angebote geplant. Das Projekt wird weiterhin von Lilli Weber geleitet. Es wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit finanziert, aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

 
Handreichung: Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* - Impulse für eine intersektionale, geschlechterreflektierte und ressourcenorientierte Praxis

Unsere neue Handreichung ist da! Sie ist im Projekt „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* – Was macht uns stark?“ entstanden. Die Handreichung bündelt Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt und bietet Denkanstöße zur Reflexion der eigenen Arbeitspraxis sowie zur Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der sozialpädagogischen Praxis mit psychisch belasteten Mädchen* und jungen Frauen*. An der Handreichung haben verschiedene Fachkräfte mitgewirkt und ihre Expertise in insgesamt sechs Beiträgen eingebracht. Darüber hinaus enthält sie Texte, die im Rahmen von Schreibwerkstätten zu den Themen Körpererleben und psychische Gesundheit entstanden sind. So kommen in dieser Handreichung auch Mädchen* und junge Frauen* selbst zu Wort. Die Handreichung kann ab sofort kostenlos bei uns bestellt werden. Eine digitale Version zum Download steht auf unserer Website zur Verfügung.

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Ergebnisse der Schreibwerkstätten des Projekts „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* - Was macht uns stark?“

Im Rahmen des Projekts „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* – Was macht uns stark?“ haben verschiedene Fachkräfte Schreibwerkstätten mit Mädchen* und jungen Frauen* durchgeführt. Auf kreative Weise konnten sich die Teilnehmenden mit den Themen des Projekts auseinandersetzen und ihren eigenen Gefühlen und Gedanken Ausdruck verleihen. Neben einem umfangreichen Konzept zur Durchführung dieser Schreibwerkstätten ist nun auch ein Heft entstanden, das die von den Teilnehmenden eingesendeten Beiträge veröffentlicht. Das Heft kann kostenlos bei uns bestellt werden. Es steht zudem als digitale Version zum Download zur Verfügung. 

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Plakat des Projekts „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* - Was macht uns stark?“

Im Rahmen des Projekts „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* – Was macht uns stark?“ ist ein Plakat entstanden. Es gibt kurze Einblicke in die Frage danach, was wir unter (psychischer) Gesundheit verstehen können, welche Themen und Fragen in diesem Kontext für junge Menschen relevant sind und wo Ansatzpunkte für (sozial-)pädagogische Fachkräfte liegen. Das Plakat greift Themen auf, die im Rahmen des Projekts aufgegriffen und diskutiert wurden und soll als Dokumentation, kleiner Überblick und Gesprächseinstieg in das Thema dienen. Das Plakat kann kostenlos bei uns in der Geschäftsstelle bestellt werden (weber@lag-maedchenpolitik-bw.de).

 
Inhouse-Schulungen im Rahmen der Genderqualifizierungsoffensive

Das Projekt Genderqualifizierungsoffensive der LAG Mädchen*politik läuft aktuell in seiner sechsten Förderphase. In diesem Rahmen gibt es für Vereine, Träger, Arbeitsgruppen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit die Möglichkeit, inhouse Workshops für ganz Baden-Württemberg anzufragen. Thematisch geht es um gendersensible Pädagogik und sexuelle und geschlechtliche Vielfalt – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse. Mehr Infos finden sich im neuen Flyer. Besonders möchten wir in der aktuellen Förderphase den ländlichen Raum erreichen. Daher gerne an Personen, Träger, Vereine etc. weiterleiten, die im ländlichen Raum tätig sind!

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Neue Themenseite "Inklusive Mädchen*arbeit"

Inklusive Mädchen*arbeit beginnt mit der Bereitschaft, Barrieren abzubauen und Räume zu schaffen, in denen alle Mädchen* von Anfang an mitgedacht werden und aktiv mitgestalten können. Doch wie gelingt das bei oft herausfordernden Arbeitsbedingungen? Wie können Rahmenbedingungen beeinflusst und Haltungen so verändert werden, dass Inklusion zu einer gelebten Praxis wird? Um bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen, haben wir Anfang des Jahres die Handreichung "Und jetzt (wirklich) alle! Inklusive Mädchen*arbeit gestalten" erstellt. Die Publikation kann entweder als barrierefreie PDF heruntergeladen werden oder als Printausgabe per E-Mail bestellt werden. Ergänzend zur Handreichung haben wir auf unserer begleitenden Website eine wachsende Sammlung an Ressourcen, erprobten Methoden und guten Beispielen aus der Praxis gebündelt. Ein Blick lohnt sich, um neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen!

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Fortbildung "Traumatisierte Mädchen und junge Frauen – Methoden für den pädagogischen Alltag in den erzieherischen Hilfen"

Diese zweitägige Fortbildung am 12. und 13. Oktober in Herrenberg-Gültstein bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein. Hilfreiche Techniken der Stabilisierung und Ressourcenförderung wie Imaginationsübungen, Dissoziationsstop oder der Aufbau eines Notfallkoffers werden, abgestimmt auf alters- und geschlechtsspezifische Erfordernisse von Mädchen und jungen Frauen, vorgestellt und erprobt. Auch werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem eigenen Betreuungsalltag einzubringen.

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Termine und Veranstaltungen anderer Träger
Online-Workshop: Die bunte Welt der Fördertöpfe

Dieser Online-Workshop am 7. Oktober der Akademie der Jugendarbeit zeigt praxisnah, wie die Akquise von Fördermitteln gelingt und welche Wege zu unterschiedlichen Geldgeber*innen führen. Referent Frank Baumeister, Leiter des Büros der Vielfalt in Stuttgart, gibt einen kompakten Überblick über erfolgreiche Strategien aus der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit. Im Fokus stehen unter anderem Fördermöglichkeiten bei Aktion Mensch und dem Deutsches Hilfswerk sowie weitere Programme. Die Veranstaltung vermittelt, wie Anträge überzeugend formuliert werden und welche strukturellen Voraussetzungen für erfolgreiche Förderungen wichtig sind. Gleichzeitig bietet sie Raum für Fragen und den Austausch zu eigenen Projektideen.

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Fortbildung in Tübingen: Safe Cyberspace

Im Workshop für die Zielgruppe (5-7. Klasse) werden folgende Inhalte diskutiert und besprochen: Was sind stärkende Elemente auf Social Media und in Freundschaften? Was ist mediatisierte sexualisierte Gewalt (sexualisierte Gewalt im Netz)? Wie kann man Täter*innenstrategien erkennen? Wie kann man Freund*innen unterstützen, wenn sie unangenehme Erfahrungen gemacht haben? Wo kann man Hilfe finden? Der Workshop „Safe Cyberspace“ wird von den Tübinger Vereinen tima und Pfunzkerle gemeinsam durchgeführt und verfolgt einen geschlechtersensiblen Ansatz. Die beiden Fachstellen entwickelten das Konzept gemeinsam und führen diesen seit drei Jahren vor allem in Schulklassen durch. Die dreiteilige Fortbildung beginnt im Oktober 2026.

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Online-Fortbildung: Vielfalt von Geschlecht in der Beratung und Begleitung

Was bedeutet geschlechtliche Vielfalt im professionellen Kontext? Wie können Fachkräfte transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nicht-binäre Personen sensibel und kompetent begleiten? Und welche aktuellen Entwicklungen gibt es im medizinischen und therapeutischen Bereich? Die Online-Veranstaltung des Queeren Netzwerks Baden-Württemberg richtet sich an Fachpersonal aus therapeutischen, pädagogischen und anderen sozial tätigen Arbeitsfeldern, das sich im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt weiterbilden und praxisnah austauschen möchte. Inhalte der Veranstaltung: Einführung in die Begrifflichkeiten rund um die Vielfalt von Geschlecht, Einblicke in mögliche transgeschlechtliche Lebenswege, das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) sowie Raum für Austausch, Fragen und Praxisbezüge. Termin: 26. August von 17 bis 20 Uhr. Anmeldung bei Interesse: fortbildung-tin@qnbw.de

 
POWER IN CONNECTION für BIPoC Fachkräfte in der MINTA*-Arbeit

Die LAG M*A NRW lädt vom 16. bis 18. Oktober 2026 zu einem Wochenende voller Begegnung, Austausch und Vernetzung in Wermelskirchen ein. POWER IN CONNECTION richtet sich an BIPoC Fachkräfte in der MINTA*-Arbeit und bietet Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen, neue Impulse mitzunehmen und gemeinsam Kraft zu schöpfen. Euch erwartet ein vielfältiges Programm mit Workshops, Sessions und Austauschformaten sowie körperorientierten Angeboten. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Innehalten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Es sind Teilnehmer*innen aus allen Bundesländern willkommen.

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Tiktoksische Männlichkeit - Medien- und Genderkompetenz in der Bildungsarbeit

Antifeministische und rechtsextreme Narrative verbreiten sich auf TikTok und anderen sozialen Medien rasant – oft verpackt in humorvolle Clips, vermeintliche Lebenshilfe oder Erfolgs-geschichten. Besonders junge Männer* werden mit attraktiv inszenierten, problematischen Männlichkeitsbildern angesprochen, die einfache Antworten auf Krisen, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit versprechen. Für pädagogische Fachkräfte stellt sich die Frage: Wie können wir Jugendliche unterstützen, solche Inhalte zu erkennen, kritisch zu hinterfragen und alternative Perspektiven zu entwickeln? Die Fortbildung im Bildungshaus Bredeck (Nähe Bremen) am 7. und 8. September beleuchtet, warum antifeministische Narrative und autoritäre Männlichkeitsbilder so wirksam sind, welche Bedürfnisse sie ansprechen und welche Rolle soziale Medien bei ihrer Verbreitung spielen. Es werden Methoden vermittelt, um Medienkompetenz zu fördern, antifeministische Inhalte und Männlichkeitsbilder zu reflektieren und eigene Handlungsspielräume zu erweitern. Gemeinsam üben wir, Grenzen zu setzen, wirksam zu argumentieren, empathisch zuzuhören und solidarisch zu intervenieren. Der Workshop bietet Raum für fachlichen Austausch, Reflexion der eigenen Haltung und konkrete Impulse für eine diskriminierungssensible und demokratiestärkende Bildungsarbeit.

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Angebote für Mädchen, junge Frauen und tin* Kinder und Jugendliche
Camp für junge queere Personen am Bodensee

Vom 28. bis 30. August findet ein Camp für junge queere Personen am Bodensee statt. Die DGB-Jugend lädt alle queeren Personen unter 27 auf ein Wochenende auf einen Campingplatz direkt am Bodensee ein. Die Teilnahme inkl. Verpflegung, Übernachtung und Programm ist für alle U27 ist kostenlos. Für Gewerkschaftsmitglieder übernimmt die DGB die Bahnfahrtkosten. Für die Teilnahme ist keine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft erforderlich.

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Jugendmagazin „meinTestgelände“ wird fortgesetzt

Seit dem 1. Juli 2026 ist die Bundesarbeitsgemeinschaft  Mädchen*politik e.V. (BAGM*) Trägerin von „meinTestgelände“. Damit wechselt sie von der Kooperationspartnerin zur Trägerin und setzt die erfolgreiche Arbeit des Angebots mit dem bestehenden Personal fort. Das Vorhaben soll auch künftig junge Menschen in all ihrer Vielfalt stärken und wichtige Impulse für intersektionale Perspektiven und eine  diskriminierungssensible Kinder- und Jugendhilfe setzen.

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Veröffentlichungen und Materialien
Broschüre „Unlearning Anti-Feminism on TikTok“ erschienen

Die Broschüre „Unlearning Anti-Feminism on TikTok“ bietet Hintergründe, Praxismaterialien und Handlungsempfehlungen für die Bildungsarbeit. Sie verdeutlicht, wie antifeministische Inhalte auf TikTok funktionieren und wie Bildungsarbeit darauf reagieren kann. Die Publikation ist 2026 als Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Berlin, des Vereins für Medienbildung medialepfade.org und der Universität zu Köln entstanden. Sie richtet sich an Fachkräfte, die mit jungen Menschen zu Medien, Geschlechterbildern und demokratischen Werten arbeiten.

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Fachmagazin „Geschlechtersensible Pädagogik“ wird fortgesetzt

Seit dem 1. Juli 2026 ist die Bundesarbeitsgemeinschaft  Mädchen*politik e.V. (BAGM*) Trägerin des Fachmagazins "Geschlechtersensible Pädagogik“. Damit wechselt sie von der Kooperationspartnerin zur Trägerin und setzt die erfolgreiche Arbeit des Angebots mit dem bestehenden Personal fort. Das Vorhaben soll auch künftig Fachkräfte in geschlechtersensibler  Arbeit unterstützen und wichtige Impulse für intersektionale Perspektiven und eine  diskriminierungssensible Kinder- und Jugendhilfe setzen.

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Förderprogramme
Projektförderung der Jugendstiftung Baden-Württemberg

Die Jugendstiftung bietet am 17. September eine Online-Sprechstunde zur Projektförderung an. Sie fördert lokales Engagement junger Menschen. Die Jugendstiftung stellt in der Sprechstunde ihre Fördergrundsätze vor und berät anschließend persönlich zu konkreten Projektvorhaben und Fördermöglichkeiten. Im Jahr 2025 wurden 63 Projekte aus 22 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg gefördert. Allen gemeinsam ist der Fokus auf junge Menschen und lokales Engagement. Thematisch fördert die Stiftung in den vier Förderfeldern Demokratie, Medien, Lebenswelt und Nachhaltigkeit. Ergänzend stehen die beiden niedrigschwelligen Mikroförderprogramme „Weniger ist mehr!“ und „Gut informiert“ zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist endet am 30. September 2026. 

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Aktion Mensch: neue Förderung für junge Menschen

Aktion Mensch hat die Förderung „Junge Menschen stärken“ neu aufgelegt: Gefördert werden inklusive, partizipative Freizeitprojekte für 12- bis 24-Jährige mit eingeschränkter Teilhabe. Möglich sind Zuschüsse bis zu 300.000 Euro, bis zu 90 Prozent der Kosten und Laufzeiten von bis zu 48 Monaten. Anträge für die nächste Runde können vom 1. September bis 15. Oktober 2026 gestellt werden.

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Ideenwettbewerb „Geschlechtergerechte Digitalisierung“

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Geschlechtergerechte Digitalisierung“ sucht das Sozialministerium innovative Projektideen, die die Potenziale der Digitalisierung für die Gleichstellung nutzen und die den negativen Auswirkungen der Digitalisierung entgegenwirken. Für die Umsetzung ausgewählter Ideen stehen Preisgelder von bis zu 50.000 Euro pro Projekt zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 6. September 2026. Gesucht werden Ideen in vier Themenfeldern: Chancen der Digitalisierung für Gleichstellung nutzen, Begrenzung negativer Auswirkungen von KI und Digitalisierung, Digitale Partizipation und Souveränität stärken sowie Vielfältiges und sicheres Zusammenleben im digitalen Raum fördern. Bewerben können sich unter anderem Kommunen, Hochschulen, freie und kirchliche Träger, Vereine sowie (Sozial-)Unternehmen mit Sitz oder Einrichtung in Baden-Württemberg.

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Themenfonds Spielraum des Deutschen Kinderhilfswerks

Spielgeräte, die morsch sind, ein Skatepark, der umgebaut werden soll: mit dem Themenfonds Spielraum fördert das Deutsche Kinderhilfswerk Projekte, die zum Ziel haben, einen bestehenden Spielraum zu sanieren oder inklusiver zu gestalten. Förderfähig sind Anträge von Kindern und Jugendlichen, Kinder- und Jugendparlamenten, Jugendinitiativen, Schüler*innen-vertretungen, Bürgerinitiativen, Vereinen, Stiftungen und gemeinnützigen Gesellschaften. Die Förderung beträgt bis zu 8.000 Euro. Bewerbungsschluss: 30. September 2026.

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Wir sind dabei! – Wertstätten der Demokratie

Das Programm richtet sich an Jugendgruppen und Träger der Kinder- und Jugendarbeit in ganz Baden-Württemberg, die sich kreativ und konstruktiv mit den Werten einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft auseinandersetzen wollen. Bewerbungsschluss: 25. Oktober 2026.

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Sonstiges
Petition: Koordinierungsstelle Mädchen*arbeit in Mannheim dauerhaft sichern

Die 2024 eingerichtete Koordinierungsstelle bei der Stadt schließt eine langjährige strukturelle Lücke in der Mannheimer Mädchen*arbeit. Sie bündelt Fachwissen, vernetzt Einrichtungen und entwickelt gemeinsam mit Fachkräften bedarfsgerechte Angebote für Mädchen* und junge Frauen*. Die Stelle ist ein zentraler Baustein für Prävention, Gewaltschutz, Beteiligung und Chancengerechtigkeit für Mädchen*. Ende 2026 läuft diese befristete Stelle aus und soll aufgrund der aktuellen Haushaltsituation nicht weitergeführt werden. Die Petition fordert den Gemeinderat der Stadt Mannheim auf, die Koordinierungsstelle Mädchen*arbeit dauerhaft zu erhalten und die dafür notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen sicherzustellen.

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ALLGEMEINE HINWEISE

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Lilli Weber
Projektleitung "Psychische Gesundheit und Körpererleben: Was macht uns stark?"
weber@lag-maedchenpolitik-bw.de

Maike Engel
Bildungsreferentin
und Referentin im Projekt "Mädchen*arbeit stärken - Intersektional. Feministisch. Vor Ort."
engel@lag-maedchenpolitik-bw.de

Lisa Vest
Projektleitung Genderqualifizierungsoffensive
vest@lag-maedchenpolitik-bw.de

Tina Becker
Referentin im Projekt "All girls matter! Förderung der Partizipation marginalisierter Mädchen* und junger Frauen*"
becker@lag-maedchenpolitik-bw.de

Ulrike Sammet
Geschäftsführerin und Bildungsreferentin, Redaktion Newsletter
sammet@lag-maedchenpolitik-bw.de

 

Weitere Websites der LAG*Mädchenpolitik Baden-Württemberg

www.you-matter.blog
www.vielfalt-verankern.de
www.netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

 

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Herausgeberin:
LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg
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