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Newsletter 09/2025

Liebe Mitglieder des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg,

wir hoffen, Sie hatten eine schöne Sommerzeit?! Wir starten mit neuem Schwung in den Herbst! 

Am 21. Oktober findet das nächste Treffen unseres Netzwerks statt. Und am 6. November wird die Fortbildung mit Asli Kücük wiederholt, die im Juli krankheitsbedingt ausfallen musste. Es gibt noch freie Plätze.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen und auf ein Wiedersehen!

Herzliche Grüße
Ulrike Sammet und Anja Tschanter

Neues aus dem Netzwerk Teilzeitausbildung BW 
Netzwerktreffen zum Thema Umgang mit psychischen Belastungen in der Beratung und Begleitung

Im Mittelpunkt des nächsten Treffens des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg am 21. Oktober 2025 in Stuttgart steht der Umgang mit psychischen Belastungen in der Beratung und Begleitung von (angehenden) Teilzeitauszubildenden. Nach dem Bericht aus der Geschäftsstelle erhalten Sie einen fachlichen Impuls aus der IAB-Studie „Geflüchtete aus der Ukraine auf dem Weg in die deutsche Arbeitsgesellschaft“ sowie einen Überblick zum Thema: „Psychische Belastungen in Beratungskontexten: Erkennen, professioneller Umgang, Handlungsoptionen“. Anschließend möchten wir in Kleingruppen Fallbesprechungen durchführen. Ziel ist ein kollegialer Austausch über Unterstützungsbedarfe und Zuständigkeiten sowie das gemeinsame Erarbeiten konkreter Maßnahmen für eine bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen.

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Fortbildung: Interkulturelle Herausforderungen in der Beratung begegnen

In dieser Fortbildung am 6. November in Stuttgart laden wir Sie ein, gemeinsam zu reflektieren: Welche Rolle spielen sichtbare Merkmale wie ein Kopftuch oder ein „fremd“ klingender Nachname im Bewerbungsprozess? Wann treten Kompetenzen in den Hintergrund, weil Vorannahmen dominieren – und wie können Sie als Beratende darauf professionell und
empowernd reagieren? Dabei werden konkrete Strategien entwickelt, wie Sie Ratsuchende stärken können, ihren Weg selbstbewusst zu gehen. 

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Teilzeitausbildung als Thema bei Veranstaltungen im Rahmen der Frauenwirtschaftstage

Das Netzwerk Teilzeitausbildung BW ist am 17. Oktober gleich zweimal bei Veranstaltungen im Rahmen der Frauenwirtschaftstage vertreten. Anja Tschanter stellt die Teilzeitausbildung beim Familientag im Mehrgenerationenhaus Ludwigsburg vor. Ulrike Sammet informiert über dieses Ausbildungsmodell bei einem Infotag in der Agentur für Arbeit Stuttgart. 

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Aktualisiertes Factsheet mit neuen Zahlen zur Teilzeitausbildung vom Statistischen Landesamt BW

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat die neuen Zahlen zur Teilzeitausbildung im dualen Bereich veröffentlicht. Die Anzahl der Teilzeitauszubildenden entwickelt sich stabil. Rückblickend auf die letzten zehn Jahre gesehen gibt es durchschnittlich 870,4 Teilzeitauszubildende pro Jahr. Im Jahr 2024 haben 860 Personen in Baden-Württemberg eine Duale Ausbildung in Teilzeit absolviert. Das sind 42 weniger als im Vorjahr. Diese Zahl umfasst nur Personen, die von Anfang an ihre Ausbildung in Teilzeit begonnen haben (Neuabschlüsse). Wechsel während der Ausbildung (von Vollzeit- auf Teilzeit) werden nicht erfasst. Ebenfalls nicht enthalten sind Personen, die eine berufliche Weiterbildung mit Abschluss in Teilzeit absolvieren (Umschulung). Zahlen dazu werden von der Regionaldirektion Baden-Württemberg erhoben. Die Auswertung des Datenmaterials durch das Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg zeigt, dass sich die Anzahl der Teilzeitausbildungen in etwa verdoppelt, wenn auch diejenigen Personen mitgezählt werden, die über eine Umschulung in Teilzeit zu einem vollwertigen Ausbildungsabschluss gelangen. Der Unterschied der Umschulung zur klassischen Teilzeitausbildung liegt in der finanziellen Unterstützung durch die Agenturen für Arbeit (Bildungsgutschein). Das Netzwerk Teilzeitausbildung BW hat sein Factsheet zur Teilzeitausbildung mit den neuen Zahlen aktualisiert.

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Infos zum Aufstiegs-BAföG in der Teilzeitausbildung aktualisiert

Das Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg hat Informationen zum Aufstiegs-BaföG in der Teilzeitausbildung zusammengetragen, die jetzt aktualisiert worden sind. Gefördert werden Teilnehmende an beruflichen Aufstiegsfortbildungen (z.B. Meister*in, Techniker*in, Fachwirte, Erzieher*innen, Gesundheitsberufe u. Ä.), die auf eine nach BBiG oder HwO geregelte Abschlussprüfung vorbereiten. Voraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Erstausbildung; der angestrebte Fortbildungsabschluss muss höher sein als der vorhandene.

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Termine und Veranstaltungen anderer Anbieter
Digitales Netzwerktreffen: Teilzeitausbildungen in der Pflege

Der Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. Frankfurt/Main bietet jährlich ein Online-Netzwerktreffen zu Teilzeitausbildung in der Pflege an. 2025 findet das Treffen am 30. Oktober vormittags statt. Die Pflegeschule Bildungsprofis gGmbH / CareComet in Frankfurt/Main stellt die Ergebnisse des ersten abgeschlossenen Durchgangs einer Teilzeit-Ausbildungsklasse zur Altenpflegehelfer*in vor.Das Ausbildungszentrum am St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim berichtet über seine Erfahrungen mit einer ganzen Teilzeit-Klasse in der Ausbildung zur Pflegefachkraft und den beteiligten Kooperationsbetrieben.

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Digitales Netzwerktreffen des Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus": Wege aus dem Fachkräftemangel für Mittelstand und Handwerk

ittelstand und Handwerk sind das Rückgrat der Wirtschaft. Sie sichern über die Hälfte aller Arbeitsplätze und treiben Innovation, Technologie und Wachstum voran. Gleichzeitig trifft sie der Fachkräftemangel besonders hart. Seit Jahren gilt: Wer Frauen gewinnt und hält, hat einen entscheidenden Vorteil. Doch wie gut gelingt das bislang? Und was können Betriebe konkret tun – etwa durch konsequente Maßnahmen gegen Sexismus und Diskriminierung –, damit Frauen nicht nur kommen, sondern bleiben? Die Veranstaltung am 13. Oktober ist ein digitalen Netzwerktreffen des Bündnisses „Gemeinsam gegen Sexismus“ in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Berliner Handwerker*innen (bfw).

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Wissenswertes
Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Teilzeitausbildung

Die Kultusministerkonferenz hat bereits im März 2024 eine Empfehlung zur Beschulung von Auszubildenden in dualer Teilzeitberufsausbildung nach § 7a Berufsbildungsgesetz und § 27a Handwerksordnung veröffentlicht. Das Papier setzt auf schulspezifische und individuelle Lösungen, die eine Integration in bestehende Lerngruppen ermöglichen. 

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Zahlen zur Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkind

Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf Basis der Erstergebnisse des Mikrozensus 2024 mitteilt, gingen 55,5 % der Mütter mit mindestens einem Kleinkind unter 6 Jahren aktiv einer Erwerbstätigkeit nach. Dabei gehen Mütter mit einem beruflichen Abschluss eher einer Beschäftigung nach, als jene ohne beruflichen Abschluss. Die Erwerbstätigkeit von Müttern steigt unabhängig vom beruflichen Bildungsniveau deutlich an, wenn ihr jüngstes Kind vom Krippen- ins Kindergartenalter wechselt. Während im Krippenalter von unter 3 Jahren 37,6 % der Mütter aktiv erwerbstätig waren, erhöhte sich dieser Anteil auf 78,9 %, sobald das jüngste Kind das Kindergartenalter von 3 bis unter 6 Jahren erreichte.

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Veröffentlichungen und Materialien
BIBB-Auswahlbibliographie „Berufsausbildung in Teilzeit“ aktualisiert

Die Auswahlbibliografie zum Themenkomplex „Berufsausbildung in Teilzeit“
wurde im August 2025 aktualisiert und beinhaltet chronologisch absteigend
Literaturnachweise aus den vergangenen Jahren. Bei Online-Dokumenten sind die
Nachweise über die URL direkt mit den jeweiligen Volltexten verlinkt.

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Broschüre „Ausbildung & Beruf. Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung“ mit Kapitel zur Teilzeitausbildung

Die Broschüre „Ausbildung & Beruf. Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung“ wurde aktualisiert und enthält das Kapitel „Wann ist eine Teilzeitausbildung möglich?“. Herausgeber ist das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Ausbildungsreport 2025 des DGB

Die große Mehrheit der Auszubildenden ist zufrieden mit ihrer betrieblichen Ausbildung. Die Befragung junger Menschen durch die DGB-Bundesjugend in ihrem Ausbildungsreport 2025 zeigt aber auch Schwachstellen auf: Der Zugang zur gewünschten Ausbildung ist oft schwierig, und Vertragslösungen sind häufig auf fachfremde Tätigkeiten sowie regelmäßige Überstunden zurückzuführen. Die DGB-Jugend fordert daher gezielte Unterstützung, um allen Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen.

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Studie der Bertelsmannstiftung: Was macht die duale Ausbildung attraktiv?

Ausbildungsbetriebe können geeignete Bewerber*innen besser erreichen, wenn sie ihr Unternehmen, die Ausbildungsinhalte sowie die beruflichen Perspektiven transparenter kommunizieren. Gleichzeitig sollten sie von der Berufsbildungspolitik umfassender über mögliche Unterstützungsmaßnahmen für förderungsbedürftige Azubis informiert werden, damit Betriebe und Jugendliche häufiger zueinander finden. Diese zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, die auf Befragungen von Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben basiert.

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DJI-Studie: Berufswahl junger Menschen mit Behinderungen oft eingeschränkt

Die Möglichkeiten einer freien Berufswahl sind für junge Menschen mit Behinderungen in Deutschland oftmals stark begrenzt. Die Praxis der Verzahnung aus Testverfahren, Klassifizierung, Beratung und Vermittlung wirkt laut Studien des Deutschen Jugendinstituts (DJI) diskriminierend. Junge Menschen können sich ihr kaum entziehen, wie das Verbundprojekt der Universität Hildesheim und des Deutschen Jugendinstituts (DJI) mit dem Titel "Inklusion in der beruflichen Bildung. Bildungsteilhabe in regionalen Übergangsstrukturen (InBiT)" aufzeigt.

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BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024: Kontakt zur BA wichtig für Übergangschancen

Die Ergebnisse der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024 geben Anlass zur Sorge: Ausbildungssuchende, die den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit (BA) abbrechen oder über einen Fluchthintergrund verfügen, haben deutlich geringere Chancen auf eine duale Berufsausbildung. So befanden sich im Ausbildungsjahr 2023/2024 nur 13 % derjenigen ohne weiteren Kontakt zur BA in Ausbildung – im Vergleich zu 57 % bei Jugendlichen mit durchgehendem BA-Kontakt. Zudem sind „unbekannt Verbliebene“ mit 38 % rund fünfmal häufiger arbeitslos oder arbeitssuchend als andere Ausbildungssuchende (8 %). Auch der Einstieg in ungelernte Beschäftigung erfolgt mit 17 % häufiger als bei Vergleichsgruppen (6 %).

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Leitfaden „Flexible Arbeitszeitmodelle beteiligungsorientiert gestalten“

Inwieweit können Beschäftigte auf die Dauer ihrer Arbeitszeit Einfluss nehmen, um sie besser mit ihrem Privatleben in Einklang zu bringen? Und wie lassen sich Konflikte zwischen Mitarbeiter*innen und Arbeitgeber*in beim Thema Arbeitszeit lösen? Betriebs- und Personalräte haben durch ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der Arbeitszeit. Der INQA-Leitfaden „Flexible Arbeitszeitmodelle beteiligungsorientiert gestalten“ zeigt, wie Betriebs- und Personalräte mit diesen Fragen umgehen können und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Das Thema Teilzeitausbildung wird im Leitfaden jedoch nicht explizit behandelt. 

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Policy Brief "Verborgene Potenziale erschließen - Berufseinstieg für internationale Fachkräfte in Kitas und Schulen erleichtern"

Deutschland steht vor einem ausgeprägten Fachkräftemangel in Kitas und Schulen. Zugewanderte pädagogische Fachkräfte könnten einen wesentlichen Beitrag leisten, um diese Lücke zu schließen und dazu beitragen, Kitas und Schulen diversitätssensibler aufzustellen. Allerdings stehen sie vor zahlreichen Hürden, die ihren Berufseinstieg erschweren. Der Policy Brief untersucht das Fachkräftepotenzial von im Ausland qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen und benennt Herausforderungen auf ihrem Weg in die pädagogische Praxis. Er bewertet die bisherigen Integrations- und Unterstützungsmaßnahmen, hebt Beispiele guter Praxis hervor und formuliert Handlungsempfehlungen, um den Anerkennungsprozess zu verbessern und Perspektiven für eine qualifizierte Beschäftigung zu schaffen.

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Vokabelflyer für verschiedene Ausbildungsberufe

Das Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" hat das Sprachangebot der beliebten Vokabelflyer erweitert: Sie sind nun für zahlreiche Branchen auch in den Sprachen Indonesisch, Vietnamesisch und Hindi sowie in Französisch, Spanisch und Portugiesisch erhältlich.

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Sonstiges 
AzubiCard Baden-Württemberg

Bereits seit dem Ausbildungsjahr 2021 wird die AzubiCard Baden-Württemberg (AzubiCardBW) von den teilnehmenden Kammern ausgegeben. Auszubildende, die einen Ausbildungsvertrag mit einem Mitgliedsbetrieb einer der teilnehmenden Kammern schließen, erhalten diese Karte automatisch nach Ausbildungsbeginn. Mit der AzubiCardBW erhalten die Jugendlichen einen praktischen Nachweis, dass sie Auszubildende sind. Zudem können sie bei vielen Betrieben und Einrichtungen Rabatte und besondere Angebote nutzen. Diese können online abgerufen werden. Interessierte Betriebe und Einrichtungen können ihre Angebote dort auch registrieren. Die Karte wird auch in vielen weiteren Regionen in Deutschland akzeptiert. Die AzubiCardBW wird in diesem Jahr voraussichtlich an rund 42.000 Auszubildende im ersten Lehrjahr ausgegeben.

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Ulrike Sammet
Geschäftsführerin und Referentin
sammet@netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

 


Anja Tschanter

Referentin
tschanter@netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg
c/o LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg

Stuttgarter Str. 61 | 70469 Stuttgart
Tel. 07 11 / 80 67 08 98
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