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Newsletter 12/2025

Liebe Mitglieder des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg, 

wir wünschen Ihnen allen schöne, friedliche und erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Hier kommt die Dezember-Ausgabe unseres Newsletters. Besonders hervorheben möchten wir, dass uns das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg einen kleinen zusätzlichen Zuschuss bewilligt hat. Ziel des Projektes ist die Schließung der Informations- und Beratungslücken im Bereich Teilzeitausbildung in der generalistischen Pflegeausbildung. Zur Umsetzung des Vorhabens suchen wir für das Jahr 2026 eine Honorarkraft. Mehr Informationen finden Sie unten im Newsletter. 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen im Jahr 2026. Sehr schön ist für uns zu sehen, dass bereits die ersten Ankündigungen für Veranstaltungen und Aktionen für den "Monat der Teilzeitausbildung Baden-Württemberg" (Juni 2026) bei uns eingehen. Auch dazu finden Sie weiter unten mehr Informationen.

Herzliche Grüße
Ulrike Sammet und Anja Tschanter

Neues aus dem Netzwerk Teilzeitausbildung BW 
Honorarkraft gesucht für Teilzeitausbildung in der generalistischen Pflegeausbildung

Seit Dezember 2025 und befristet bis Ende 2026 erhalten wir eine kleine zusätzliche Projektförderung durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Ziel dieser Förderung ist es, bestehende Informations- und Beratungslücken im Bereich der Teilzeitausbildung in der generalistischen Pflegeausbildung zu schließen. Vor diesem Hintergrund suchen wir für das Kalenderjahr 2026 eine Honorarkraft. Diese soll den Aufbau eines Sprechstundenangebots übernehmen sowie Beratungsstunden durchführen, inklusive der notwendigen Vor- und Nachbereitung. Die Stelle ist für den Zeitraum Januar bis Dezember 2026 ausgeschrieben. Sie richtet sich insbesondere an Personen mit einem Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit, Pflege oder Gesundheitswesen oder mit entsprechender Berufserfahrung (z. B. aus der Jugendberufshilfe, Pflege oder ähnlichen Feldern). Bewerbungsschluss ist der 11. Januar 2026.

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Juni 2026: Monat der Teilzeitausbildung Baden-Württemberg

Im Juni 2026 feiert das Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg das 15-jährige Bestehen. Wir möchten diesen Anlass nutzen, um die Teilzeitausbildung landesweit ins Rampenlicht zu rücken. Der Aktionszeitraum findet vom 8. bis 30. Juni 2026 statt und wir laden Sie herzlich ein, sich mit einer eigenen Veranstaltung oder Aktion zu beteiligen. Ob Info-Tage, Workshops, Podiumsdiskussionen oder Berichte von Auszubildenden – jede Initiative, die die Vorteile der Teilzeitausbildung in den Vordergrund stellt, ist willkommen. Wir unterstützen Sie gerne mit Materialien und Ideen, um Ihre Veranstaltung erfolgreich zu gestalten. Bitte teilen Sie uns Ihre geplante Aktion bis zum 27. März 2026 mit, damit wir eine landesweite Veranstaltungskarte erstellen können. Der Höhepunkt des Monats wird unser Netzwerktreffen am 30. Juni 2026 in Stuttgart sein, bei dem wir 15 Jahre erfolgreiche Netzwerkarbeit feiern. Bei Interesse an einer Beteiligung am Aktionsmonat bitten wir um Kontaktaufnahme mit unserer Geschäftsstelle. 

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Zur Erinnerung: Unternehmensstimmen zur Teilzeitausbildung gesucht!

Auf der Website des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg präsentieren wir ab sofort Unternehmen, die bereits Teilzeitausbildungen anbieten – sei es in dualer Form, als Umschulung oder in einem schulischen Ausbildungsgang. Ziel ist es, gute Beispiele sichtbar zu machen und andere Betriebe für dieses Modell zu gewinnen. Damit noch mehr Unternehmen mitmachen, haben wir einen Textbaustein vorbereitet, den Sie direkt an Ihre Unternehmenspartner*innen weiterleiten können. Bitte wenden Sie sich bei Interesse gerne an die Geschäftsstelle. Zusätzlich können die Unternehmen auch den Unternehmensbutton „Teilzeitausbildung… auch bei uns möglich!“ nutzen, um ihr Engagement sichtbar zu machen. Wir freuen uns, wenn Sie den Textbaustein und den Link zum Button an Unternehmen weitergeben, die Teilzeitausbildungen ermöglichen oder daran interessiert sind. Jede Unternehmensstimme hilft, die Bekanntheit dieser Ausbildungsform zu stärken!

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Termine und Veranstaltungen anderer Anbieter
Web-Seminar: Arbeit mit schwer motivierbarer Klientel

Das Web-Seminar der bag arbeit am 21. und 22. Januar 2026 gibt einen Einblick und Übungsmöglichkeiten in Kommunikationsmethoden und Haltungen, die es erleichtern, Kontakt und Motivation in Einzel- und Gruppensettings zu wecken. Das eröffnet den Teilnehmenden die Chance, Menschen in verschiedenen Kontexten zu erreichen, die sie – bisher – als schwer motivierbar erlebt haben.

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Online-Fortbildung: SGB II-Grundlagenseminar / Bürgergeld

In dieser zweitägigen Fortbildung von Harald Thomé wird ein grundlegender Durch- und Überblick über das SGB II mit dem Schwerpunkt des Leistungsrechts gegeben. Aktuelle Änderungen, und relevante Rechtsprechung sind Teil der Fortbildung. Die Teilnehmenden werden danach einen fundierten und systematischen Überblick, mit kritischem Blick auf die Details haben. Die Fortbildung eignet sich auch als Updatefortbildung, aber auch nur zum Auffrischen und Schärfen der Kenntnisse. Die Teilnahmebescheinigung entspricht den Erfordernissen von § 15 FAO und § 6 RDG und umfasst 12 Zeitstunden. Es stehen mehrere Online-Termine zur Auswahl.

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Wissenswertes
Rückgang des Angebots an Ausbildungsstellen verschärft die Situation für Bewerber*innen

Die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland spiegelt sich in der Ausbildungsbilanz des Jahres 2025 wider. Im Berichtsjahr wurden bundesweit rund 476.000 duale Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dies entspricht einem Rückgang von 10.300 Verträgen (-2,1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den Zuständigkeitsbereichen durchaus unterschiedlich. Während zum Beispiel in den Freien Berufen die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 4,6 Prozent (+2.200) und im Handwerk um 0,4 Prozent (+500) gestiegen ist, ging diese in Industrie und Handel um 4,6 Prozent (-12.600) und im Öffentlichen Dienst um zwei Prozent zurück (-300). 

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Veröffentlichungen und Materialien
Bericht: Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit

Trotz konjunktureller Schwäche klagen viele Unternehmen weiter über Schwierigkeiten, freie Stellen zu besetzen. Wie geht das mit einer seit Mitte 2022 steigenden Arbeitslosigkeit einher? In einem Bericht aus der Reihe "Arbeitsmarkt kompakt" analysiert die Bundesagentur für Arbeit (BA) diese Frage. Sie führt den scheinbaren Widerspruch unter anderem auf häufig auftretende multiple Vermittlungshemmnisse bei Langzeitarbeitslosen zurück, aber auch auf eine fehlende Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage auf qualifikatorischer, beruflicher und regionaler Ebene.

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Weniger Inklusion am Arbeitsmarkt

Die Lage von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt hat sich erneut verschlechtert. Das Inklusionslagebarometer der Aktion Mensch, das sich aus zehn Indikatoren zusammensetzt, liegt deutlich unter dem Wert des Jahres 2024. Die Arbeitslosenquote unter Menschen mit Behinderung zog im Jahr 2024 an: Sie lag bei fast zwölf Prozent und damit rund doppelt so hoch wie die allgemeine Arbeitslosenquote. Insgesamt hat die Bereitschaft der Unternehmen in Deutschland, Menschen mit Behinderung einzustellen und dauerhaft zu beschäftigen, weiter nachgelassen.

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Analyse: Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten - die Dynamische Familienarbeitszeit

Die Analyse von Martin Bujard und Leonie Kleinschrot zeichnet nach, wie sich die zeitliche Belastung von Eltern im Lebensverlauf entwickelt. Er beleuchtet normative Vorstellungen und zeigt anhand aktueller Daten, was sich Familien wünschen und wie die Rushhour des Lebens entzerrt werden könnte. Im Zentrum steht der Vorschlag der Dynamischen Familienarbeitszeit.

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Expertise zur inklusiven beruflichen Orientierung

Eine Berufsorientierung, die alle jungen Menschen darin unterstützt, eine freie Berufswahl eigenverantwortlich zu treffen und ihnen damit entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) Zugänge zum Ausbildungsmarkt eröffnet, steht im Mittelpunkt einer Expertise des Paritätischen Gesamtverbandes. Die Autor*innen der Expertise erweitern den Begriff von Inklusion zugleich auf alle jungen Menschen, die durch Diskriminierung und Benachteiligung an der Verwirklichung gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe gehindert werden.

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Fachbeitrag: Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt

Die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt bleiben weiter eine Hürde für junge Menschen und Betriebe. Im Interview mit der Zeitschrift "Bildungspraxis" fasst Frank Neises von der Fachstelle überaus aktuelle Erkenntnisse zusammen: Welche Jugendlichen sind besonders gefährdet, ohne Ausbildungsabschluss zu bleiben – und wie kann man sie erreichen?

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Neue Checkliste: Sprachkompetenzen einordnen

Welche Deutschkenntnisse können Betriebe bei einem Sprachniveau von B1 oder B2 in der Praxis erwarten? Decken sich diese mit den Kompetenzen und Fertigkeiten, die ein Azubi/eine Fachkraft im Unternehmen benötigt? Die neue Checkliste von „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“, die gemeinsamen mit dem Goethe-Institut und dem Projekt „Hand in Hand for International Talents“ erstellt wurde, gibt einen Überblick, worauf Betriebe achten sollten, wenn sie die Sprachkompetenzen neuer Mitarbeitenden einordnen wollen. Außerdem werden Tipps gegeben, wie Unternehmen mit Sprachnachweisen, die vorgelegt werden, umgehen können.

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Neue Studie: Integration von Schutzsuchenden aus der Ukraine in Deutschland

Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, dass über die Hälfte der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland bereits erwerbstätig ist und viele Kinder große Fortschritte im Spracherwerb gemacht haben. Besonders stabilisierend wirkt sich die Familienzusammenführung auf die Integration aus. Dennoch gibt es noch Nachholbedarf bei schulischer Zugehörigkeit und sozialem Wohlbefinden. Die Studie liefert wertvolle Einblicke, die für die Arbeit mit Geflüchteten von großer Bedeutung sind.

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Neues Infopapier zur Niedererlassungserlaubnis und dem Daueraufenthalt-EU 

Die Niederlassungserlaubnis und der Daueraufenthalt-EU sind zeitlich unbefristete Aufenthaltstitel, die einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland ermöglichen. Im Vergleich zur Niederlassungserlaubnis greift der Daueraufenthalt-EU zudem in der gesamten Europäischen Union (EU) mit Ausnahme von Irland und Dänemark. Im neuen Infopapier von „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ erfahren Sie, wann es sinnvoll ist, einen Daueraufenthalt-EU und wann eine Niederlassungserlaubnis zu beantragen. Zudem bietet es einen guten Überblick, wer diese Aufenthaltstitel beantragen kann, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und was es sonst zu beachten gilt.

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Förderprogramme
Ideenwettbewerb „Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Fast ein Drittel der Menschen in Baden-Württemberg ist von Einsamkeit betroffen. Das zeigt die neue Studie „Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ der Bertelsmann Stiftung. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg startet daher einen Ideenwettbewerb: Gesucht werden innovative, alltagsnahe Projektideen zur Bekämpfung von Einsamkeit vor Ort beispielsweise in Nachbarschaft, Verein, Kommune oder Verband. Die besten Vorschläge werden mit bis zu 30.000 Euro gefördert, die Projektlaufzeit kann bis zu zwei Jahre betragen. Es werden kreative Konzepte und vielseitige Ideen prämiert, die neue Ansätze zur Bekämpfung von Einsamkeit vor Ort erproben. Dabei werden fünf Zielgruppen in den Blick genommen: Junge Erwachsene, Menschen mit Migrationsgeschichte, Eltern in besonderen Lebenslagen, Menschen mit Behinderungen sowie ältere Menschen. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2026

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Sonstiges
Good Practice: Informationen zur Teilzeitausbildung auf der Website der Stadt Esslingen

Die Stadt Esslingen informiert auf ihrer Website mit dem „Wegweiser für Familien“ über verschiedene Angebote für Familien - von Betreuung und Bildung bis hin zu Beratung und Freizeit. Das Angebot wurde gemeinsam mit vielen Partnern aus Stadt, Landkreis und freien Trägern entwickelt. Ziel ist es, Familien in Esslingen bestmöglich zu informieren und zu unterstützen. Unter dem Stichwort „Ausbildung“ findet sich auch ein Abschnitt zur Teilzeitausbildung, der auf kommunale Ansprechpersonen verweist.

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Ulrike Sammet
Geschäftsführerin und Referentin
sammet@netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

 


Anja Tschanter

Referentin
tschanter@netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg
c/o LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg

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