Neurodivergenz und Queerness in der Jugendarbeit
Inhaltsbeschreibung:
Was bedeutet Neurodiversität eigentlich – und was hat das mit Queerness zu tun?
In unserem Online-Workshop werfen wir einen genaueren Blick auf Neurodiversität: Wir klären wichtige Begriffe, schauen uns unterschiedliche Perspektiven auf Neurodivergenz an und hinterfragen Vorstellungen davon, was als „normal“ gilt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle von Neurodiversität und Queerness. Aus einer neuroqueeren Perspektive beschäftigen wir uns damit, wie Erwartungen an Denken, Fühlen, Kommunikation und Verhalten Barrieren schaffen und Menschen ausschließen können.
Außerdem schauen wir darauf, welche Haltungen in der Arbeit mit queeren und neurodivergenten Jugendlichen hilfreich sind. Anhand von Fallbeispielen übertragen wir die Inhalte auf die Praxis.
Zum Abschluss geht es darum, wie Angebote inklusiver gestaltet werden können: Wo entstehen Barrieren, wer wird vielleicht nicht mitgedacht und was können wir in unserer pädagogischen Arbeit verändern?
Referent*innen:
Referent*innen: Johanna Philipp & Juli von Borell von der Landesfachstelle MINTA*-Arbeit und geschlechterreflektierende Bildung Sachsen
Dr.in Juli von Borell ist Bildungsreferentin, Psychologin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Ausbildung. Sie arbeitet u.a. zum Themenkomplex Geschlecht, Psychische Gesundheit und Behinderung.
Kontakt: borell@maedchenarbeit-sachsen.de
Johanna Philipp ist Bildungsreferentin und Sozialarbeiterin. Sie arbeitet u.a. im Bereich Sexuelle Bildung sowie zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Kontakt: philipp@maedchenarbeit-sachsen.de
Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie Interessierte.